zurück vorheriges Spiel
05.03.2026
2026
SK2
Punktespiel (4x 100 Kugeln)

KC Basst scho

:

Kugelblitze Nürnberg 1

1511

:

1784

Name V A F N K 50 50 V A F N K Name
Meindl Wilfried
137
79
4
4
216
396
424
216
152
64
2
2 Hirschmann Hans
Beigel Wolfgang
135
45
9
1 1
180
208
154
54
8
1
Keiner Gerhard
109
34
10
143
291
450
212
152
60
3
Schöls Ulla
105
43
10
148
238
167
71
6
3 5
Gumbrecht Alois
148
63
0
1
211
412
458
233
161
72
2
2 3 Schöls Michael
140
61
4
1 2
201
225
162
63
3
3 2
Berkel Karlheinz
143
59
8
2 1
202
412
452
229
159
70
2
1 2 Schöttner Jörg
142
68
3
2
210
223
163
60
2
4 2
1059 452 48 11 4 1511 1784 1270 514 28 16 14
Auftaktspiel der Ersten beim VNPK

Heute war das erstel Spiel der ersten Mannschaft als Rückkehrer in die Vereinigung Fürther Privatkegler nach 15 schönen Jahren beim VFP.

Unsere Reise führte uns heute auf eine Kegelbahn, auf der noch keiner von uns jemals gekegelt hatte, nach Dechsendorf zum KC Basst scho. Schon die Anreise war ganz schön weit, kommt halt drauf an, wo man wohnt. Der erste Eindruck der Kegelbahn war unserer Auffassung nach nicht der Beste. Eine vom optischen Eindruck etwas in die Jahre gekommene Bahn ließ uns mit Grauen an die Bahnen des VFL Nürnberg erinnern.Dort ist es ja bekanntlich mit dem Kegeln nicht ganz so leicht, wie anderswo. Aber es hilft ja nichts. Jeder hat die gleichen Bedingungen zu absolvieren.

Auch wenn der Name der Mannschaft uns nicht bekannt war, die Mannschaftsmitglieder waren den meisten von uns dann aber schon bekannt. Diese spielten einstmals bei der BSG KaE Erlangen am Klinikum. Also ging es nun los, das erste Spiel beim VNPK. 

Wie in der letzten Saison auch schon, stellte sich unsere Mannschaft nach bewährter Reihenfolge auf. Als Startkegler durfte Hans Hirschmann gegen Meindl Wilfried antreten. Gewohnt ruhig und konzentriert ließ es "Hanni" Hirschmann angehen und konnte mit dieser Taktik schon nach 25 Kugeln mit 137:152 einen deutlichen Vorsprung gegen Wilfreid herausspielen. Nur im Räumen wollte es nicht ganz so klappen, wie er sich das vielleicht vorgestellt hatte, denn Wilfried drehte nun tatsächlich auf und räumte seine Bilder gut weg. Auch darf nicht unerwähnt bleiben, dass Wilfried von zwei Neunern im Räumen profitierte, was ihm ein beachtliches Räumergebnis von 79 Holz einbrachte. Hanni musste sich mit "nur" 69 Holz begnügen und damit endete der erste Durchgang mit Gleichstand: 216:216. Leider musste dann Wilfried ausgewechselt werden; die Gründe hierfür kannten wir nicht. An seiner Stelle übernahm Wolfgang Beigel die Kugel. Nun, es war dann so, wie es manchmal ist, wenn man unverhofft als Ersatzkegler zu einem Einsatz kommt: die Leistung von Wolfgang Beigel entsprach wohl nicht dem, was er von sich selbst erwartete, denn Hanni drehte jetzt in die Vollen nochmals auf und beendete seine Vollen im zweiten Durchgang mit 154 Holz, wogegen sein Gegner mit 135 Keilen das Nachsehen hatte. Die erste Paarung schien eigentlich schon entschieden, wenn nicht Hanni der Meinung gewesen wäre, 8 Fehler einzustreuen, fast alle auf den äußersten rechten Keil, der seiner Kugel auszuweichen schien. Doch trotz dieser Hürde konnte Hanni die Partie für sich entscheiden, denn sein Gegner musste sich mit 45 Holz im Räumen zufrieden geben.

180:208 war zumindest schon mal ein kleines Polster. 

Nun durfte Ulla ihr Glück auf der unbekannten Bahn gegen Gerhard Keiner versuchen. Trotz für sie untewohntem Knieschutz (Bandage zur Stabilisierung des lädierten Knies) legte sie los wie die Feuerwehr und ließ ihrem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Man muss fairerweise aber auch festhalten, dass ihr Gegner zumindest am heutigen Tag wohl einen grottenschlechten Tag erwischte, denn über 143 Holz im ersten Durchgang kam er nicht hinaus. Ulla dagegen nutzte die Vorlage und erkegelte sich gute 212 (152, 60) Holz. Der Bahnwechsel brachte dann auch nicht mehr Glück für ihren Gegner, denn auch in Durchgang zwei waren nicht mehr als 148 Holz drin. Ulla legte dagegen nochmals eine Schippe drauf: mit 167 in die Vollen und 71 Abräumern beendete sie ihren zweiten Durchgang mit stolzen 238 Holz. Diesen Vorsprung würden wir wohl nicht mehr abgeben, da müsste es schon mit dem Teufel zugehen.

Nun gut, nun ging Michi gegen Alois Gumbrecht auf die Bahn, der ihn draußen auf den Bahnen fragte, ob er wohl auch 450 spielen würde. Michi verneinte dies erstmal. Michi musste sich aber zunächst mal mit der Bahn zurechtfinden, die schon etwas anders zu bespielen war, wie die Heimbahn. Aber als erfahrener Kegler bekam er das schnell in den Griff und durfte sich mit 161 Holz ins Räumen begeben. Sein Gegner Alois Gumbrecht spielte aber auch eine gute Partie, denn er konnte auch 148 Holz in die Vollen erreichen. Das Räumen machte jetzt mal wieder den Unterschied, insbesondere "hinten raus". Denn obwohl Michi öfters mal auch Bilder Keil für Keil abräumte, war ihm das Kegelglück hold, denn am 46 Schub fiel dann der ersehnte Neuner im Räumen. Mit einem weiteren Achter waren die Weichen gestellt sodass er den Durchgang mit 233 (161, 72) beendete. Alois hatte dieses Glück nicht und musste sich mit dennoch guten 211 (148, 63) zufrieden geben. Der Bahnwechsel brachte ein ähnliches Bild. Michi mit starken 162 Holz in die Vollen, denen Alois mit 140 Holz nicht mehr folgen konnte. Das Räumen war dann so im Mittelmaß, was aber dennoch wieder für gute 225 Holz reichte.

412:458 Holz endete damit der Durchgang Nr. drei.

Nun war es eigentlich nur noch eine Formalität, den ersten Sieg der neuen Saison nach Hause zu bringen. Die einzige Frage war noch, ob es schon beim ersten Spiel für ein 1800-er Mannschaftsergebnis reichen würde. Um es vorweg zu nehmen, es reichte nicht, denn Jörg Schöttner hatte zwar gute Chancen gegen Karlheinz Berkel gehabt, die notwendigen Hölzer zu holen, jedoch verließen ihn im zweiten Durchgang dann die guten Bilder, was letzendlich dennoch zu einem sehr guten Ergebnis für ihn führte: 412:452 Holz gegen Karlheinz Berkel, der noch tapfer kämpfte, aber letztlich doch eingestehen musste, dass am heutigen Tag kein Kraut gegen uns gewachsen war.

Damit endete das letztendlich wenig spannende Spiel in Dechsendorf mit 1511:1784 Holz zu unseren Gunsten. Nicht unerwähnt solltte auch bleiben, dass auch die Mannschaftskasse Einnahmen hatte: 3€ fürs Schnitt nicht erreichen, 3x1€ für 222 Holz unseres Schlusskeglers in Durchgang eins.


Bis zum nächsten Mal, Euer